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Vom Kletterschuh zur Eigenmarke
Die Idee einen eigenen Schuh zu kreieren, wurde mehr oder weniger aus der Not geboren. Es gab schlicht und ergreifend keinen Arbeitsschuh auf dem Markt, der auf die speziellen Anforderungen in der Baumkletterei angepasst war. In aller Regel wurden Trekking- oder Zustiegsschuhe aus dem Bergsport oder eben Schnittschutzstiefel verwendet.
Das Problem war dann jedoch, dass diese Schuhe entweder bereits nach kurzer Zeit im Klettereinsatz verschlissen oder zu schwer und unflexibel für das Klettern im Baum waren. Ein weiterer Nachteil bei solchen Schuhen waren die üblicherweise verwendeten Metallhaken für die Schnürung. Diese beschädigten oftmals das Seil oder sie wurden selbst durch das Klettern beschädigt.
Nötig war ein stabiler Schuh mit rutschfester Sohle, der gleichzeitig auch weich und flexibel genug ist, um dem Kletterer das gute Gefühl von Sicherheit zu geben und Borke und Bast des Baumes bestmöglich vor Verletzungen schützt. Außerdem sollte der Schuh gänzlich auf Metallhaken bei der Schnürung verzichten, um die eben genannten Probleme zu vermeiden. Mit diesen Vorgaben und vielen weiteren Ideen entwickelte Friedrich Drayer 2009, zusammen mit einem Schuhhersteller aus Italien, den ersten Kletterschuh der speziell für Baumpfleger entwickelt wurde. In einem firmeninternen Brainstorming war schnell ein Name gefunden: Tango!
Der Schuh war sehr bequem, bot sicheren Halt und hatte einen herausragenden Grip im Baum. Für den guten Grip war die sehr weiche Gummimischung der Sohle verantwortlich. Dies stellte sich dann aber zugleich auch als Nachteil heraus, denn bereits nach wenigen Monaten im Einsatz löste sich die Sohle auf. Das Nachfolgemodell wurde mit einer härteren Sohle aus dem Hause DAVOS gefertigt und auch andere Kinderkrankheiten der ersten Version wurden überarbeitet. Dieser Schuh war nun wesentlich langlebiger, wurde aber von vielen Kletterern insgesamt als zu hart empfunden. Deshalb folgte eine weitere Entwicklungsstufe mit einer Vibram Sohle und der Tango Vi war geboren. Dieser vereint sowohl die gewünschte Langlebigkeit als auch Flexibilität und den nötigen Grip.
Die bereits von Anfang an verwendeten textilen Ösen für die Schnürung findet sich heute auch in allen weiteren Schuhen von Tango, wie der 2012 entwickelte Schnittschutzschuh Tango Extreme und der seit 2014 erhältliche Tango light.
Außer den Schuhen gab es noch viele andere innovative Produkte und Ideen aus dem Hause Drayer. Der anfangs, nur für die Schuhe, erdachte Name Tango wurde dann auch für viele weitere Eigenprodukte verwendet, um ihn seit 2014 letztlich als Marke zu etablieren.
Die Produktpalette von Tango umfasst die ganze Bandbreite an Material für die Baumpflege wie zum Beispiel Kletterseile, Prusikschlingen, Funktionsshirts, Motorsägenstropps, Riggingringe oder eine Wurfbeutelschleuder und sie wächst seither kontinuierlich. Es werden immer wieder neue Ideen verwirklicht, um den heutigen Anforderungen an das Material gerecht zu werden und man darf gespannt sein, was sich Friedrich Drayer als nächstes ausdenkt…